Exkursionen und Praktika

Die 8d beim Fotosynthese-Praktikum im NWZ (Naturwissenschaftliches Zentrum) (Juni 2013)

Am 11.6.2013 traf sich die 8d für ein Fotosynthese-Praktikum im NWZ, wo ein Stationenlernen zu dem Thema angeboten wird. Zunächst wiederholte Fr. Dr. Rebstock ein paar theoretische Grundlagen über die Fotosynthese mit der Klasse. Dann gab es eine kleine Sicherheitseinführung, weil z.T. mit Chemikalien gearbeitet wurde, und danach ging es an die Stationsarbeit.

Ein Raum war als Nährstoff-Labor aufgebaut. Es gab 8 Stationen mit verschiedenen Lebensmitteln (z.B. Cornflakes, Bananen, Haselnüsse, Karotten) und die Aufgabe war es, in den verschiedenen Lebensmitteln Zucker sowie Stärke und/oder Fett nachzuweisen. Zucker, ein Endprodukt der Fotosynthese, konnte mit Hilfe eines Glucose-Stäbchens z.B. in der Banane nachgewiesen werden. Der Zucker kann in Stärke oder Fett umgewandelt und so in der Pflanze gespeichert werden. Stärke wurde mithilfe von Iod nachgewiesen: Dazu wurden z.B. Popcorn und Haferflocken gekocht und filtriert. Die Flüssigkeit mit dem Popcorn färbte sich besonders blau, d.h., in Popcorn ist besonders viel Stärke enthalten. Spannend war auch, dass im Rettich die Stärke nur in einem äußeren Ring gespeichert ist. Für den Fettnachweis wurden z.B. Haselnüsse und Leinsamen gemörsert und die Krümel auf ein Blatt Papier gerieben. Leinsamen hinterließen den deutlichsten Fettfleck.

Der zweite Raum war das Blatt-Labor. Einige Pflanzen standen über mehrere Tage in Dunkelheit, bei anderen Pflanzen wurden einige Blätter mit Hilfe von Alu-Schablonen nur teilweise belichtet und sahen dann gefleckt aus. Hier sollten wir herausfinden, an welchen Stellen der Blätter Fotosynthese stattgefunden hat. In einem anderen Versuch sollten verschiedene Farbstoffe aus den Blattzellen von Spinat herausgelöst werden; hier musste mit Schutzbrille am Abzug gearbeitet werden. Am coolsten war dabei die Arbeit mit der Zentrifuge, fanden viele. Interessant war aber auch, zu beobachten, wie die Farbstofflösung sich in verschiedene Farbstoffe getrennt hat (Dünnschicht-Chromatographie).

Spruch des Tages: "War das‘ne Meldung oder kratzt du dich mit der Zange unterm Arm?"

Wir haben festgestellt, dass es ziemlich anstrengend ist, Wissenschaftler zu sein. Manchmal muss man viele Versuche machen, um etwas herauszufinden. Insgesamt war das Praktikum aber echt spannender und lustiger, als wir erwartet hatten! Wir sagen nur "Mee(h)rrettich"!

Die 8d + Manuel aus der 8a + Fr. Pripnow